Fippies Reisen

Donnerstag, 28.03.2013

Mittwoch 27.03.2013

Um 20.17 Uhr fuhr der Zug am Dresdner Flughafen Richtung Hauptbahnhof los. Dort angekommen hatten wir 20 Minuten Zeit zum Umsteigen und um den Fahrplan für mein Smashbook auszudrucken. Zum Smashbook komme ich später noch einmal 😀 .

Um 21.04 Uhr ging es mit dem Nachtzug nach Frankfurt weiter. Unsere reservierten Ruhesessel waren genau vor einem Gepäckablageplatz. Das brachte uns den großen Vorteil, dass wir unsere Ruhesessel noch mehr in Liegeposition bringen konnten ohne andere Reisende zu stören. Die Fahrt verging schnell und wir konnten auch ein wenig schlafen. In Frankfurt mussten wir noch zweimal umsteigen und erreichten dann um 5.12 Uhr den Frankfurter Flughafen. Durch unseren Online Check-In waren wir auch bereits um 5.35 Uhr fertig mit einchecken und wollten uns nun entspannt die Zeit bis 8.20 Uhr vertreiben. Als wir das Gate erreicht hatten, wurden wir gleich erst mal zu einer zusätzlichen Sicherheitskontrolle gebeten. Wir stellten später fest, dass dies alle Passagiere durchlaufen mussten. Ich fand diese erneute Kontrolle des Handgepäcks und das Abtasten zwar nicht so schlimm, aber es ist auch wirklich zeitaufwendig für die Leute die dort arbeiten. Und als besonders schön kann ich es auch nicht gerade bezeichnen. Da sind mir diese „Nacktscanner“ (hatten wir auf dem Rückflug), wo ich nur 5 Sekunden drin stehe, echt lieber. 🙂

Die Zeit verging dann doch ganz schnell und ich wurde wie immer total nervös wegen des Fluges. Fliegen ist einfach nicht mein Ding. 🙁 Auto, Zug, Bus, Fahrrad alles gerne, aber sobald ich im Flieger sitze, macht sich bei mir das Gefühl des allgemeinen Unwohlseins breit. Jedes kleine Wackeln sorgt für einen leicht panischen Gesichtsausdruck bei mir. Aber ich gebe zu, dieses Mal war ich besser vorbereitet. Ich wusste was auf mich zu kommt und arrangierte mich etwas besser mit der Gesamtsituation im Flugzeug. Und ich hatte eine super Beschäftigung für mich dabei. Mein Smashbook! 😀 Da es irgendwie schwer zu erklären ist, habe ich hier mal einen Link zu einem Video, wo es ein wenig vorgestellt wird. (Nur für interessierte Leute 😉 )

[url]http://www.youtube.com/watch?v=_PFsArr4Z1s[/url]

Mein Smashbook wollte ich nämlich gleich als Reisetagebuch nutzen und so fing die Gestaltung bereits im Flugzeug an. Ich hatte also einiges an Bastelmaterialien dabei und beschäftigte mich dann damit. Und weil ich das ja so wahnsinnig gern tue, lenkte es mich doch wirklich erheblich vom Fliegen ab. 😀
Hier mal meine erste Seite, die ich im Flugzeug gestaltet habe.


Erste Seite von meinem Smashbook


Wir im Flugzeug 🙂

Über Singapore Airlines kann ich wirklich nur positives sagen. Es war ein super Service und auch wirklich leckeres Essen. :daumen1:

Die Filme, Musik, Spiele usw. waren wirklich abwechslungsreich und ich bilde mir auch ein, dass es etwas mehr Beinfreiheit gab, als bei der Lufthansa letztes Jahr. 🙂 Und nicht zu vergessen, es gibt Eis bei Singapore Airlines. 😀

Wir waren wirklich sehr zufrieden und landeten um 11.30 Uhr am JFK. Das war ganze 40 Minuten früher als geplant. Durch die Immigration waren wir auch in 10 Minuten durch und die einzige Frage die der Beamte hatte, war wie lange wir bleiben würden. Vor lauter Aufregung beantwortete ich ihm diese Frage erst mit „Tuesday“ und korrigierte mich dann gleich mit „Thursday“. Aber es ist ihm sicherlich eh völlig egal gewesen. 😀 Auf unsere Koffer mussten wir eine Weile warten und dann konnten wir uns auf den Weg zum Hotel begeben.

Wir hatten uns wieder für die Variante Airtrain und U-Bahn entschieden. Dieses Mal waren wir deutlich sicherer bei der Fahrt und kamen damit ohne Hilfe bis zur Jamaica Station. Dort fiel mir als erstes auf, dass die Metrokarte und der Airtrain nun 1$ Gebühr enthalten. Aber das sollte uns nun auch nicht weiter stören, denn wir waren nun tatsächlich wieder in NEW YORK CITY 😀 Ich liebe diese Stadt einfach! 😳

Mit der Linie E ging es bis zur 50th Street. Dort sind wir ausgestiegen und liefen vielleicht allerhöchstens 2 Minuten bis zum Hoteleingang. Uns bediente Vana und sie war auch wirklich sehr nett. Sie fragte uns, ob wir das erste Mal in NYC sind und ich erklärte ihr, dass es das zweite Mal ist und wir letztes Mal in Brooklyn übernachtet haben. Ich bat sie dann noch um ein Zimmer in den höheren Etagen und was sagte sie? Sie teilte uns mit, dass sie uns jetzt gratis das Upgrade zu einem größeren Zimmer mit King Size Bett gibt und wir im 7. Stock untergebracht sind. 😀 So sollten wir also doch noch zu dem größeren Zimmer gelangen. Besser kann ein Urlaub doch nicht anfangen. :daumen2:

Sie gab uns dann noch Prospekte und eine Karte in der sie uns ein paar Sehenswürdigkeiten einzeichnete, die wir auf keinen Fall verpassen sollten. Dann ging es mit dem Fahrstuhl hoch zum Zimmer. Ich muss sagen ich war wirklich positiv überrascht von dem Zimmer. Ich hatte mir bei den Bildern und Berichten bei Holidaycheck schon das Schlimmste ausgemalt. Aber unser Zimmer war wirklich super.

So schön unser Zimmer auch war, wir verließen es bereits um 14.30 Uhr wieder. Wir wollten nämlich unbedingt noch eine Reisetasche kaufen. Wir waren uns ziemlich sicher, dass wir zwar nur mit einem Gepäckstück angereist sind pro Person, aber am Ende mit zwei Gepäckstücken pro Person zurückfliegen würden. 😉 Schließlich haben wir extra wegen dieser Option Singapore Airlines gebucht. 😆
Und am nächsten Tag sollte es ins Woodbury Premium Outlet gehen und da ist ja bekanntlich ein leeres Gepäckstück auf Rollen sehr empfehlenswert.
Wir hatten uns bereits in Deutschland die Reisetaschen im Online Shop von Century21 angeschaut. Ich war mir also relativ sicher was für eine Tasche ich haben wollte. Auf Grund des schönen Wetters, welches auf den Fotos irgendwie nicht sichtbar ist, beschlossen wir das Century21 am Lincoln Center aufzusuchen. Dort konnten wir hin laufen und wenn es die Tasche nicht geben sollte, wollten wir einfach doch noch mit der U-Bahn zur anderen Filiale fahren.
Der Plan stand und nun ging es los.

Die Lage unseres Hotels war einfach genial. Es waren keine 50 Meter bis zum Broadway und schon hatten wir die Gelegenheit einen Teil vom Times Square zu sehen. Hach, das ist beim zweiten Mal auch noch unglaublich aufregend. Es war ein bisschen so wie: „Da ist der Times Square und das ist die Bestätigung, dass du wirklich wieder in New York bist.“ 😀

Wir liefen dann den Broadway entlang bis zum Lincoln Center.

Nicht zu vergessen, von dort aus konnten wir auch wieder das Empire Hotel sehen, welches ja in meiner Lieblingsserie Gossip Girl eine große Rolle spielt. Und ein zweites Bild mit dem Hotel kann ja auch nicht schaden. 🙂

Ich muss jetzt mal einen ganz kurzen Ausflug zu der Serie machen. In diesem Hotel wohnt dann der Charakter „Chuck Bass“. Dieser wird wiederrum von Ed Westwick verkörpert. Er ist so ziemlich meine Lieblingsfigur aus der Serie, neben seiner Serienfreundin „Blair“. So und das erzähle ich nun, weil der Name Ed Westwick später noch einmal auftaucht. Also merken.;-) Und nein ich habe ihn leider nicht getroffen. 🙁

Wir gingen dann ins Century 21 und in der oberen Etage sollte es Koffer und Reisetaschen geben. Die Auswahl war wirklich sehr klein. Aber die Tasche, die ich mir im Internet ausgesucht hatte, gab es natürlich. 😀 Vor Ort gefiel sie mir dann allerdings qualitätsmäßig doch nicht so gut und ich entschied mich für eine andere. Es gab auch nur diese zwei Modelle zur Auswahl an Reisetaschen, aber sie sagten mir durchaus beide zu. Wenn das nicht Glück ist. 😉
Ich kaufte das Modell in lila und meine Mutti in einem türkisblauen Ton. An der Kasse bezahlten wir wie immer mit Kreditkarte. Dort kam die Frage, ob wir in Euro oder Dollar bezahlen wollen. Wir haben beide Euro gedrückt und ich glaube, dass es schlauer gewesen wäre in Dollar zu bezahlen. Zumindest so wie wir es ausgerechnet hatten. Gekostet hat die Reisetasche übrigens 39,95$. Mehr wollten wir auch erst mal nicht kaufen, da wir noch einen Besuch im anderen Century21 Store geplant hatten.

Nachdem wir diesen wichtigen Einkauf erledigt hatten, stand jetzt nur noch Victoria’s Secret auf dem Plan für heute. Ich konnte mich noch erinnern, dass wir damals ein Geschäft besucht hatten, das gegenüber von Bloomingdale’s auf der Lexington Avenue lag. Also hieß es nun von der Westseite des Central Parks auf die Ostseite zu kommen. Der schönste Weg dafür ist definitiv durch den Park durch. Wir beschlossen diesen Weg auch zu wählen und spazierten gemütlich mit unseren neuen Reisetaschen durch den Central Park.

Dieser faszinierte mich auch wieder total und es ist so schön das Treiben dort zu beobachten. Wir liefen wirklich sehr gemütlich und ließen alles in Ruhe auf uns einwirken. Und wie aus dem Nichts sahen wir auf einmal die Eisbahn. Wir haben diese Eisbahn so oft in Filmen gesehen und wir hätten niemals erwartet, dass sie Ende März noch da ist. Wir waren total begeistert und gleich viel schneller unterwegs. 😉 In dem Moment haben wir uns richtig geärgert, dass wir schon die Reisetaschen hatten, weil wir wirklich gerne dort Schlittschuh laufen gegangen wären. Man muss vielleicht auch dazu sagen, dass an dem Tag 8°C waren und unsere Eisbahn in Dresden immer pünktlich zum Märzbeginn die Eisbahn schließt, weil es ja dann zu warm ist. Wir sind in Dresden noch bei -2°C gestartet, aber da geht eben kein Weg rein, dass Schlittschuh laufen länger möglich ist. 🙁
Auf jeden Fall war es total überraschend und hat uns richtig gefreut, dass wir die Eisbahn auch mal sehen konnten.

Wir standen eine Weile dort und überlegten doch noch eislaufen zu gehen, während wir die Menschen beobachteten. Diese Überlegung wurde dann ganz schnell beendet, denn es fing an mit Regnen. Aber nicht nur ein bisschen sondern richtig stark. Und beim Regen blieb es nicht. Dieser wurde dann ganz schnell zu kleinen immer größer werdenden Hagelkörnern. Das hört sich jetzt echt nach dem blödesten Wetter überhaupt an, aber es war, glaub ich nach 10 Minuten alles wieder vorbei. 😀 Schade war nur, dass wir uns Regencapes in Deutschland gekauft hatten und diese lagen nun im Koffer. Wir hätten sie wirklich gerne mal benutzt. 😉

Wir bahnten uns unseren Weg dann zu Bloomingdale’s. Dort sind wir mindestens einmal um das ganze Gebäude gelaufen bis wir verzweifelt einfach Leute mit einer Victoria’s Secret Tüte gefragt haben, wo denn nun das Geschäft ist. Tja, wenn man es dann weiß, sieht man es auch. 🙂 Wir sind doch tatsächlich schon einmal fast daran vorbei gegangen. Aber egal, denn nun waren wir endlich dort und konnten gleich ein bisschen shoppen gehen. 😀 Ab einem Einkaufswert von 65$ hätten wir sogar einen Schirm umsonst bekommen, aber diese Summe erreichten wir nicht. Was wir aber bekamen, war eine Gutscheinkarte. Auf der sollten mindestens 10$ drauf sein oder eben 50$ oder 500$. Die Karte konnte man dann bei einem erneuten Einkauf zwischen dem 1. Bis 30.April einlösen. Logischer Weise erfährt man den Betrag dann erst an der Kasse, aber 10$ sollten ja garantiert drauf sein und wir wollten so wieso noch einmal zu Victoria’s Secret. 😀

Wir waren dann schon ziemlich müde und liefen nur noch in aller Ruhe zurück zum Hotel. Kurz vor dem Hotel gab es noch ein Duane Read und wir kauften schnell noch Getränke. Da wir nun auch etwas Hunger hatten, beschlossen wir Abendessen bei Subway zu holen. Subway gab es nämlich direkt neben dem Hotel und bat sich damit ideal an, um das Essen mit auf das Zimmer zu nehmen. 😀

Kommen wir aber noch zu einem wichtigen Punkt für mich bei der Bestellung. Wir hatten das ja letztes Jahr bereits öfters gegessen und ich war nun auch ein wenig geübt bei der Subwaybestellung die einzelnen Gemüsesorten aufzuzählen. Der Mitarbeiter fragte mich dann tatsächlich, ob wir aus London kommen würden. Da war ich schon ein bisschen stolz. 😀 Sonst hörte ich immer nur „Where are you from?“ und da habe ich das einfach mal als Kompliment genommen, dass mein Englisch gar nicht so schlecht ist. 🙄

18.00Uhr kamen wir im Hotel an. Im Hotelzimmer aßen wir dann gemütlich unser Essen und anschließend wollten wir noch duschen gehen. Ich habe es als erstes versucht und festgestellt, dass nur kaltes Wasser aus der Leitung kam. Meine Mutti erbarmte sich dann und sagte an der Rezeption Bescheid. Keine 10 Minuten später kam ein Monteur und werkelte kurz daran herum. Er erklärte mir dann, dass er es leider nicht reparieren kann. Als ich das hörte, sah ich unser größeres Zimmer schon wieder verschwinden. Aber dann zeigte er mir die Lösung des Problems. Der Beschriftung vom Wasserhahn war einfach nur falsch angebracht und heiß war dem entsprechend kalt. Damit konnten wir uns arrangieren.
Ich arbeitete dann gleich noch ein bisschen an meinem Smashbook und gegen 20.00Uhr schlief meine Mutti bereits ein. Ich bastelte noch eine halbe Stunde und dann hieß es auch für mich: Gute Nacht New York City.

Tag 2 – Freitag, 29.03.2013