Fippies Reisen

Mittwoch, 03.04.2013

Heute schliefen wir etwas länger und haben das Hotel erst um 9.45 Uhr verlassen. Durch unseren Explorer Pass hatten wir noch eine Attraktion frei und diese sollte eine Fahrt mit der Circle Line sein. Wir spazierten also erst einmal ganz gemütlich die 50th Street bis zu 12th Avenue entlang. Dort angekommen ging bis zur Circle Line in Höhe der 42th Street. Auf dem Weg machten wir noch kurz ein Foto von der USS Intrepid.

Ich habe mich wirklich sehr bemüht den Flugzeugträger auf ein Foto zu bekommen, aber ohne mich mitten auf die Straße zu stellen, hätte ich das mit unserem Objektiv nicht geschafft. :/
An diesem Tag war es wieder sehr kühl, aber wir wollten dieses Mal unbedingt die 2-stündige Fahrt machen. Letztes Jahr hatten wir uns ja kurzfristig um entschieden und das Beast Boot genommen. Wir stellten uns also an und erfuhren, dass die nächste Fahrt erst um 13.00 Uhr sein sollte. Das war zu wenig Zeit um noch irgendwas anderes zu unternehmen, aber eindeutig auch noch zu viel Zeit um dort zu warten. Wir fragten nach der darauf folgenden Tour und die sollte um 16.00 Uhr starten. Das gefiel uns schon besser und so wählten wir diese Zeit. Wir bekamen jedoch trotzdem Tickets auf denen die Uhrzeit 13.00Uhr stand, aber die Verkäuferin meinte nur, dass wir einfach 15.30 Uhr da sein sollen und das es so passt. Es kam mir zwar etwas seltsam vor, aber es sollte uns erst mal nicht weiter stören.

Wir liefen dann zum Port Authority Bus Terminal und nahmen die C-Line bis zur Fulton Street. Da wir bis dahin noch nicht gefrühstückt hatten, beschlossen wir das nun nachzuholen. Zufällig war natürlich genau in dem Moment auf der anderen Straßenseite ein Starbucks und damit war die Entscheidung auch schon getroffen. Dieses Mal aßen wir einen Cheesecakebrownie. Den kann ich nur empfehlen, weil er nicht ganz so süß ist. 🙂 Da ich den Laptop dabei hatte, nutzte ich die Gelegenheit noch, um Emails zu schreiben und in diesem wirklich leeren Starbucks ging es natürlich problemlos. 😀
Nach unserem Frühstück ging es nun zum South Street Seaport. Wir wollten eigentlich einen kurzen Abstecher in das South Street Seaport Museum machen, mussten allerdings feststellen, dass es noch geschlossen ist. Also schauten wir uns nur ein wenig im South Street Seaport um und machten ein paar Fotos, einige natürlich von der Brooklyn Bridge. Auf den Bildern sieht man auch, dass die Brücke immer noch gebaut wird und so hatten wir dann auch keine Lust mehr darüber zu laufen.

Ich kaufte dann noch ein paar Postkarten für mein Smashbook und dann verließen wir den Pier 17 wieder. Da wir noch ein bisschen Zeit bis zur Bootstour hatten, begaben wir uns nun auf den Weg zum Century 21.

Meine Mutti fand noch ein paar tolle Sachen für meinen Vati und für sich eine schicke Handtasche. Mir hatte es besonders eine Tasche von Guess angetan, die ich aber am Ende doch nicht gekauft habe. Ich ärgere mich inzwischen immer noch ein wenig darüber. 🙁
Ich wollte ja ursprünglich unbedingt noch einen schicken Mantel haben. Ich habe einige anprobiert und keiner sagte mir so richtig zu. Dann hatte ich den perfekten weißen Mantel von Michael Kors gefunden. Ich war hin und weg, nur leider hatte er keine Knöpfe mehr. Meine Mutti und ich beratschlagten eine Weile, ob ich ihn trotzdem kaufen sollte, aber am Ende haben wir uns doch dagegen entschieden. 😐

Um 14.15 Uhr verließen wir Century 21 wieder und nun ging es mit der U-Bahn zurück zum Port Authority. Der Wind war nun deutlich stärker geworden und es war wirklich sehr kühl. Als wir bei Starbucks gefrühstückt hatten, sagte mir das liebe Internet, dass es heute 4°C in New York wären. Diese Temperaturen merkten wir nun deutlich und ich ärgerte mich, dass ich nicht meine warme Jacke angezogen hatte und in dem Moment auch noch ein bisschen, dass ich mir den Mantel nicht gekauft habe. Das habe ich aber im Gegensatz zur Handtasche inzwischen gut verkraftet. 😀 Wir waren Punkt 15.00 Uhr wieder bei der Circle Line und stellten uns mit an. Um 15.15 Uhr durften wir auf das Schiff und sicherten uns auf dem Oberdeck ganz hinten ein paar Plätze. Es gab übrigens wirklich keine Probleme, obwohl wir eigentlich eine andere Uhrzeit drauf stehen hatten. 🙂

Zu diesem Zeitpunkt war mir eigentlich schon klar, dass ich nach dieser Fahrt definitiv eher einem Eiszapfen gleichen würde. Der Wind war wirklich sehr unangenehm, aber ich wollte eben unbedingt ein paar schöne Fotos machen. Ein paar davon könnt ihr jetzt bestaunen und ich bitte um etwas Nachsicht, dass einige der Bilder ein bisschen schief sind. 🙄

Das Schöne bei so einer Schifffahrt ist natürlich, dass das Wasser einem ins Gesicht weht. Im Sommer ist das wirklich toll. Im Frühjahr bei 4°C nicht unbedingt. Ich fand es einfach nur eisig kalt und leider verschmutzte das Wasser auch unser Kameraobjektiv. Ich habe die Kamera also dann wirklich nur schnell für ein paar Bilder herausgeholt und sonst war sie sicher verstaut.

Kurz vor der Freiheitsstatue waren meine Mutti und ich bereits sehr deutlich durchgefroren. Sie beschloss uns mal einen heißen Tee zu kaufen. Sie ging hinunter und es wurde laut und deutlich gesagt, dass das Schiff wendet und jeder auf seinem Platz bleiben könne, weil beide Seiten des Schiffes die Gelegenheit für Fotos bekommen würden. Ich weiß nicht warum es die Mehrheit der anderen Gäste nicht verstanden hat. 🙄 Mir war es ja eigentlich auch egal. Sollten sie ruhig alle hin- und herlaufen. Das Schiff drehte sich also und nun hatte ich den Blick frei auf die Freiheitsstatue. Ich begann Fotos zu machen und dann waren irgendwie ein paar Menschen der Meinung, dass es ja toll wäre sich genau in meine Reihe mit hinein zu quetschen um Fotos zu machen. Ich war nun dezent genervt davon, da ich schließlich auch ein paar Bilder machen wollte und ich es ziemlich unhöflich fand, dass sie sich einfach nur mit rein gedrängelt haben ohne zu Fragen. 😡 Ich wäre ja auch mal kurz von meinem Platz aufgestanden, wenn sie mich gefragt hätten. Zumal ich sie ja nicht mit auf den Bilder haben wollte und sie mich sicherlich auch nicht. 😕 Glücklicher Weise kam dann gleich meine Mutti mit dem Tee wieder und sie verließen den kleinen Raum vor meinen Beinen wieder. Ich bin da vielleicht auch etwas penibel, aber ich finde ein wenig Höflichkeit schadet ja Niemanden und ich denke auch, dass wenn ich es umgedreht bei ihnen gemacht hätte, sie sicher auch nicht begeistert gewesen wären. Aber nun weiter zur Schifffahrt. 😉

Der heiße Tee tat wirklich gut und motivierte uns noch ein wenig in der Kälte auszuharren. Bald konnten wir die Brooklyn Bridge und den Pier 17 bestaunen.

Dann ging es noch unter der Manhattan Bridge entlang und bald kamen wir zu meinem persönlichen Highlight der Fahrt: Das Williamsburg Edge. Ich sagte ja, dass der Name Ed Westwick noch einmal eine Rolle spielen würde und genau hier tut er es nun. Der gute Mann wohnt nämlich im Williamsburg Edge. 😀 Ich war die Einzige, die auf der anderen Seite des Schiffes stand und dieses Gebäude fotografierte. Alle anderen fotografierten fleißig den Blick auf das Empire State Building. Ich war jedoch mit meiner Aussicht auch ganz zufrieden und wieder einmal total begeistert. So nah war ich schließlich noch nie „an ihm dran“ und ich habe mir auf diesem Schiff vorgenommen, dass ich irgendwann auf jeden Fall mal das Gebäude richtig vor Ort anschauen werde. Schließlich muss ja jeder Mal sein Apartment verlassen und ganz neben bei wohnen da ja noch paar andere bekannte Personen. 😆
Natürlich habe ich dann aber trotzdem noch ein paar Bilder von der anderen Seite Richtung Manhattan gemacht.

Pünktlich nach einer Stunde wendete das Schiff. Das war für uns nun auch das Zeichen nach unten zu gehen. Wir waren wirklich total durchgefroren und suchten uns unten einen Platz am Fenster. Das Fenster war einen Spalt breit geöffnet und dieser reichte genau um das Objektiv der Kamera hindurch zu stecken. So konnte ich auf dem Rückweg noch ein Foto von der Brooklyn Bridge machen ohne größere Baugerüste.

Um 18.00 Uhr waren wieder am Ausgangspunkt der Rundfahrt angekommen und verließen das Schiff. Wir liefen zurück zum Hotel und erreichten es um 18.30 Uhr. Wir legten nur schnell die Einkäufe vom Century 21 ab und schon ging es zurück in den Fahrstuhl. Beim runter fahren stiegen ein paar Leute zu und die eine Frau kam mir sehr bekannt vor. Ich überlegte noch woher ich sie kenne und dann sagte sie: „Und hat die Pizza geschmeckt?“ Es war die Frau mit ihrer Tochter die wir gestern Abend auch schon im Fahrstuhl getroffen hatten. 🙂

Unser erstes Ziel war nun der M&M’s Store. Eigentlich wollte ich mir noch eine Jogginghose kaufen, die ich letztes Jahr gesehen hatte. In meiner Erinnerung war sie irgendwie deutlich schöner und so entschied ich mich dagegen. 🙄

Dann waren wir noch einmal bei American Eagle und musste leider feststellen, dass es nun keine 40% Rabatt mehr gab. Also sind wir noch einmal durch den Laden gelaufen, kauften aber nichts.
Meine Mutti hatte letztes Jahr einen kleinen Handspiegel gesehen, den sie unbedingt haben wollte. Wir begaben uns nun eine ganze Weile auf die Suche nach dem Spiegel rund um den Times Square. Wir waren uns nicht mehr sicher, wo wir den Spiegel gesehen hatten und mussten nach einer langen Suche feststellen, dass es wohl nicht in der Nähe vom Times Square gewesen ist. Meine Mutti war ein wenig enttäuscht und wir hofften nun, morgen den passenden Spiegel finden zu können. Zufällig kamen wir dann an Superdry vorbei und schauten und diesen Laden auch noch an.

Uns beiden knurrte nun der Magen und wir waren auch sichtlich geschafft vom Tag. Wir gingen zu Nathan’s und bestellten uns ein paar Chicken Tenders mit Fries und einer Sprite. Es war wirklich sehr lecker und es war das ideale Abschiedsabendessen für unseren vorletzten Tag in New York.

Danach ging es gegen 21.15 Uhr zurück ins Hotel und wir widmeten uns dem amerikanischen Fernsehen. Um 22.00 Uhr klingelte dann das Telefon im Zimmer. 😯 Ich verfiel in leichte Panik aber meine Mutti sah dies völlig gelassen. Es hörte wirklich schnell wieder auf mit klingeln, sodass es keiner von uns geschafft hat heran zu gehen. Ich befürchtete schon, dass es die Nacht vielleicht nochmal klingeln und jemand an die Tür klopfen würde. Solche Gedanken bekommt man eben, wenn man im Fernsehen gerade Navy CIS schaut. 😆 Aber es war alles ruhig in der Nacht und wir konnten wieder einmal super schlafen.

Tag 8 – Donnerstag, 04.04.2013