Fippies Reisen

Dienstag, 28.08.2012

Wie jedes Mal, wenn wir einen Ausflug hatten, hieß es zeitig aufstehen. Doch schon beim Aufwachen merkten wir, dass etwas nicht so ist, wie sonst. Es waren andere Geräusche zu hören. Ich stand auf, lief zum Fenster und meine schlimmste Befürchtung bestätigte sich. Es regnete. An dem einzigen Tag, wo Regen wirklich total unpassend war, schüttete es wie aus Kannen. 😥

Ich war echt geknickt, weil ich unbedingt mal in den Atlantischen Ozean baden gehen wollte. Es war uns ja allen klar, dass wir wenn überhaupt nur mal ganz kurz ins Wasser gekonnt hätten, aber das wäre es uns wert gewesen. Nun beschlossen wir aber die Badesachen im Hotel zu lassen und lieber eine Jacke mitzunehmen. Ich hatte ja noch ein wenig Hoffnung und beschloss wenigstens die Flipflops anzuziehen. 🙄

Wir verließen das Hotel dann um 5.50 Uhr und fuhren zum Grand Central Terminal. Der Bus war pünktlich und die Tour war nicht so gut besucht, wie die anderen vorher. Aber das sollte uns ja entgegen kommen. Wir saßen diesmal weit vorne im Bus, weil die Reiseleiter die deutschsprachigen Teilnehmer gerne beieinander sitzen haben wollten. Wir verließen Manhattan immer noch bei Regen und fuhren Richtung Hamptons. Ich schlief kurz darauf ein. Als ich wieder wach war, waren wir bereits auf Long Island. Keine 5 Minuten später hielten wir an. Wir bekamen Zeit bei Panera Bread in aller Ruhe zu frühstücken. Es war wirklich sehr lecker dort und nach einer 3/4h gingen wir gestärkt zurück zum Bus. Es regnete aber leider immer noch. 🙁

Nun fuhren wir direkt in den Ort Southhampton. Die Landschaft war auf dem gesamten Tagesausflug übrigens sehr schön anzusehen. 🙂 Ich war schon richtig aufgeregt und total Neugierig auf die ganzen Promi Häuser. 😀 Meine Vorfreude darauf wurde getrübt, als ich erfuhr, dass diese fast alle hinter großen Hecken versteckt sind. Dazu berichteten die Guides noch, dass die Straße zu den Häusern Privatgelände ist. 🙁 Ich fragte mich nun ernsthaft, was wir dann überhaupt hier sehen wollen. 😡 Diese Frage wurde dann schnell beantwortet, denn wir durften mit dem Bus die Straße entlang fahren, aber nicht anhalten. Auf dem Weg zur Privatstraße habe ich auch mal ein Haus fotografiert, was mir auf Anhieb richtig gut gefiel. Ich fand es hübsch und groß. Da hatte ich aber noch keinen Vergleich zu den gigantischen Promivillen. 😆

Jetzt muss ich leider gestehen, dass es sich aus dem Bus nicht wirklich gute Fotos machen konnte. Aber ein paar möchte ich euch zeigen. Und ich möchte positiv erwähnen, dass es nicht mehr regnete zu dem Zeitpunkt. 😀

Und weil ihr euch alle so auf die Hamptons gefreut habt und ich leider gar nicht so viele Bilder gemacht habe, habe ich mal beschlossen ein Video hochzuladen. Ich bin allerdings nicht so talentiert mit der Videokamera. Aber vielleicht hat der eine oder andere ja trotzdem Lust es anzuschauen und den Worten der Reiseleiterin zu lauschen. 😀

http://www.youtube.com/watch?v=mmQIUoaz7CQ
Das war noch vor der Privatstraße.

http://www.youtube.com/watch?v=T6Zt71hCj-g

http://www.youtube.com/watch?v=sAqQuvW2Ni4

http://www.youtube.com/watch?v=4eKKtoYfIW0
Die letzten 20 Sekunden sind ziemlich sinnlos bei dem Video 🙄

Anschließend hielten wir direkt am Coopers Beach. Und was soll ich sagen? Von Regen war hier rein gar nix mehr zu sehen. Die Wolken verzogen sich gerade und wir hatten traumhaften Sonnenschein. 😀 Ich habe mich direkt in diesen Strand verliebt. 😳 Ich habe noch nie so einen sauberen und gepflegten Strand gesehen. Da konnte ich auch fast schon ein wenig verstehen, dass die Tagesparkkarte für diesen Strand 40$ beträgt. Natürlich ist das viel zu viel, aber es ist einfach irgendwie traumhaft, wenn man dort steht. 😀

So und ich freute mich gleich noch mehr, weil ich ja Flipflops angezogen hatte. Also Schuhe aus und nix wie zum Meer. Ich war damit nun wirklich mal mit den Füßen im Atlantischen Ozean. 😀 Ich weiß, dass kann man auch von Frankreich aus, aber dort ist es viel besser. 😆

Anschließend fuhren wir zurück in den Ort Southhampton und hatten eine Stunde Zeit uns den ein wenig anzuschauen. Wir bummelten durch die Straßen und genossen es total, dass mal nicht so viele Leute um uns herum waren.


In so eine Schule wäre ich auch gerne gegangen. 😀

Nach der Stunde ging es zurück zum Bus und nun fuhr uns der Bus nach Sag Harbor. Unsere Reiseleiterin hat es sehr schön beschrieben: „Sag Harbor ist nicht so beliebt wie die Hamptons, aber ich verstehe überhaupt nicht wieso.“ Es ist auf der anderen Seite der Insel und wesentlich günstiger aber mindestens genauso schön. In Sag Harbor hatten wir wieder eine Stunde Zeit. Wir liefen zum Hafen und bestaunten die Yachten und Autos. 🙂

Wir schlenderten noch durch den Ort, besuchten einige Geschäfte und sonnten uns ein wenig. Dann war die Zeit schon wieder vorbei und wir mussten zurück zum Bus. Insgesamt gefiel mir Sag Harbor übrigens besser als Southhampton. Aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache. 😉

Jetzt hatten wir fast alle Punkte der Tour besucht. Der letzte Halt sollte im Tanger Outlet sein. Auf dem Weg dorthin kam eine Teilnehmerin vor zu den Guides. Und da wir nun direkt dahinter saßen, konnten wir alles mithören. 8)

Der guten Frau ist es tatsächlich passiert, dass sie ihr Handy in Sag Harbor vergessen hatte. Das Problem war, dass ihr das nicht 5 Minuten nach der Abfahrt aufgefallen ist, sondern erst ca. 30 Minuten danach. 🙄 Zurückfahren war nun nicht mehr möglich. Der Reiseleiter war aber super freundlich und hat dann ihre Nummer angerufen und es ist jemand rangegangen. Das Ende war dann, dass das Handy bei der Polizei abgegeben wurde und der Frau per Post nach Hause geschickt werden sollte. Ich muss an dieser Stelle mal wieder loben, wir freundlich ich die Amerikaner fand. 😀

Im Tanger Outlet sollten wir zwei Stunden zum Shoppen Zeit haben. Das ist prinzipiell ja schon mal zu wenig. 😀 Wir bekamen bei der Ankunft erst einmal alle ein Rabattheft oder eher Buch. Das kam uns ja entgegen, aber wir haben es am Ende nicht wirklich viel genutzt. Dafür fehlte uns einfach die Zeit, um sich damit vertraut zu machen.

Das Tanger Outlet ist auch wie in zwei seperate Outlets geteilt, allerdings kann man dort immer eine Runde rum laufen und hat alle Geschäfte auf einer Seite. Das erleichtert die Sache schon etwas und wir haben uns dann für jeden Teil eine Stunde Zeit vorgenommen. In dem ersten Teil trennten wir uns, weil jeder woanders hin wollte. Wir sprachen uns aber nicht so richtig ab wegen einem neuen Treffpunkt. Ich lief zu Pac Sun und auf dem Weg lief ich an dem Laden von Old Navy vorbei. Schon beim vorbei gehen gefiel es mir und deswegen war es nach Pac Sun der nächste Laden den ich besuchte.

Eigentlich wollte ich mich ja mit meiner Mutti wiedertreffen, aber auf Grund der geringen Zeit die uns zur Verfügung stand, probierte ich gleich einmal paar Sachen an. 😀 Und das Schicksal meinte es gut mit uns. Ich überlegte noch, ob ich jetzt sofort bezahle oder noch einmal wieder komme und in dem Moment fand ich meine Mutti und meine Tante bei Old Navy wieder. 😀 Ich kaufte 2 Jeans, 5 Paar Socken, einen Pullover, und 4 T-shirts und die Kasse zeigte am Ende 81$ an. Meine Mutti kaufte auch einiges bei Old Navy und meine Tante schlug dann bei Guess zu.

Meine Mutti und ich liefen dann noch in den zweiten Teil und gingen zu Victoria’s Secret. Dort konnten wir aber nix weiter für uns finden. Glücklich gingen wir nach den zwei Stunden zum Bus zurück und fuhren wieder nach Manhattan.
Wir nahmen dann gleich die U-Bahn zurück nach Brooklyn, weil wir mal einen Tag zeitig im Hotel sein wollten. Abendessen kauften wir dann wieder einmal bei Subway und um 19.15 Uhr waren wir zurück im Hotel.

Nach dem Essen überkam uns dann die Angst, dass unsere Koffer zu schwer sein könnten. Wir packten alle einmal auf Probe unsere Koffer und es passte noch alles hinein. Und da wir vor hatten noch einmal ins Century 21 zu gehen, kam uns das sehr gelegen. 😀

Tag 10 – Mittwoch, 29.08.2012