Fippies Reisen

Samstag, 23.08.2014

Um 8.00 Uhr stehen wir heute auf und machen uns gemütlich fertig. In nur 30 Minuten schaffen wir das doch tatsächlich alle und begeben uns zum Frühstück ins Windjammer Buffetrestaurant.
Es war ziemlich gut gefüllt, sodass wir uns erstmal einen Platz suchten und dann abwechselnd Essen holen gingen. Wir ergatterten einen wunderbaren Platz am Fenster und die Frühstücksauswahl war groß.

Ich war ehrlich gesagt ein bisschen aufgeregt und neugierig. Deswegen hielt es mich auch nicht sehr lange beim Frühstück und ich verließ die anderen für eine kleine Fotorunde auf den oberen Schiffdecks. Ich konnte es gar nicht richtig fassen, dass wir mitten auf dem Meer waren. Ich wollte unbedingt die Insel Coco Cay schon begutachten und bei Tageslicht sehen, dass wir wirklich mitten auf dem Meer sind. Für mich war das irgendwie ein unglaubliches Gefühl dieses unendliche blaue Meer zu sehen.

Nach meiner kurzen Fototour ging ich zurück ins Windjammer und traf die anderen wieder. Sie waren nun mit frühstücken fertig und wir konnten direkt in die Kabine zurückgehen. Wir packten schnell unsere Badesachen für heute zusammen und starteten erst einmal in Richtung Deck 4. Dort konnten wir uns kostenfrei Handtücher ausleihen für diesen Tag und diese Möglichkeit wollten wir nutzen. Wir mussten nur unsere Zimmerkarte hinhalten, diese wurde gescannt und schon bekamen wir jeder so viele Handtücher, wie wir wollten. 🙂

Danach mussten wir auf Deck 2, um das Tenderboot zu besteigen. Wir mussten kurz anstehen und waren mitten am Plaudern, als jemand unsere Namen rief. Wir schauten uns um und waren schon ein wenig erschrocken. Es war der nette Kellner, den wir gestern an unserem ersten Tisch im Restaurant hatten, der uns freundlich begrüßte. Er fragte, wie es uns geht und wünschte uns einen schönen Tag auf Coco Cay. 😀

Danach wurden unsere Karten gescannt und wir durften auf ein Tenderboot, das uns direkt zur Insel brachte.

Wir liefen ein Stückchen um die Insel herum, da wir ein schattiges Plätzchen mit nicht ganz so vielen Menschen erwischen wollten. Das fanden wir dann auch recht schnell und luden unsere Sachen auf den Liegen ab.
Es war so traumhaft das Meer zu sehen und die Palmen, wie kamen uns vor wie im Paradies. Deswegen machten wir erstmal eifrig Fotos bevor es ins Wasser ging. 🙂

Das Wasser war ein Traum! Meine Mutti hatte ein kleines Thermometer mit und dies zeigte wunderbare 32°C an. Für mich perfekt, für den Geschmack der anderen ein Tick zu warm. 😉

Nach dem ersten intensiven Badedurchgang, verschlug es uns wieder auf unsere Sonnenliegen. Von weitem hörten wir schon einen Mann ständig „Coco Logo“ rufen. Damit war das Getränk gemeint, dass er eifrig versuchte zu verkaufen.
Er näherte sich uns und meine Tante war bester Laune und bestellte sich einen. Der Mann schüttete ordentlich Schnaps hinein, schüttelte und übergab ihn dann an meine Tante. 😀

Sie gab den Coco Logo eine Runde zum Probieren herum. Meine Mutti kostete und sagte zur mir: „Jetzt willst du bestimmt auch gleich einen. „ Ich probierte und sie hatte Recht. Der Cocktail war super lecker und kostete ja auch überraschender Weise nur 6$. 😀 Als der Mann zurückkam, bestellte ich also auch einen. Wir teilten die zwei Cocktails zwar zu viert, aber in der Hitze zeigte er dennoch sehr schnell seine Wirkung.

Wir führten unser Relaxstrandprogramm in Form von Ausruhen auf der Sonnenliege und baden gehen bis zum Mittag fort. Irgendwann überkam uns leichter Hunger und starker Durst. Wir gingen also wieder ein Stück nach vorn und kamen quasi pünktlich zum Mittagessen. Es war ein vielfältiges Buffet aufgebaut und wir begutachteten erst einmal alles. Obwohl alles sehr lecker aussah, beließen wir es fast alle bei einem großen Teller voll Obst und einer Limonade. Es war einfach viel zu heiß um wirklich viel zu Essen.

Anschließend gingen wir zurück zu unseren Sonnenliegen und fuhren mit unserem Relaxstrandprogramm fort. Irgendwann fanden wir im Meer eine Art Sandbank. Die war ja mal perfekt. Wir saßen mitten im Meer und sonnten uns. Da es da so wunderbar war, konnten wir uns allerdings nur schwer vom Platz trennen, sodass wir uns über längere Zeit nicht eingecremt haben mit Sonnenschutz. Und da wir dort wunderbar auch unseren Rücken sonnten, haben wir uns da wohl einen Sonnenbrand geholt. Naja früher oder später musste der ja kommen. 😉

Gegen 15.00 Uhr brachen wir auf. Wir waren völlig fertig von unserem Relaxtag und wollten nur noch einmal über den Markt schlendern.
Das taten wir auch und wir wollten sogar etwas kaufen. Es hieß an Bord, dass wir kein Bargeld mitnehmen müssten, da wir alles mit unserer Hotelkarte bezahlen könnten. Als wir nun etwas kaufen wollten, ging dies nur mit Bargeld. Fanden wir jetzt etwas blöd, aber ändern konnten wir es ja nun eh nicht. 😕

Also ging es zu den Tenderbooten und hier hieß es erstmal anstehen. Glücklicher Weise wurde eiskaltes Wasser zum Trinken verteilt, was wir dankbar annahmen. Dann ging es auf das Tenderboot und zurück zum Schiff.

Beim Betreten des Schiffes um 15.30 Uhr wurden unsere Karten erneut gescannt und wir bekamen einen Zettel mit Wellnessangeboten gereicht. Wir nahmen ihn höflich mit und gingen in unsere Kabinen. Nach einer ausgiebigen Dusche, nahm ich den Wellnesszettel noch einmal in die Hand. Das Angebot beinhaltete diverse Anwendungen zum Aussuchen zum Festpreis. 3 Wellnessanwendungen für 79$ klang gar nicht mal so schlecht und ich schlug es meiner Mutti vor. Sie war begeistert und so klopften wir bei der Nachbarkabine an, ob ebenfalls Interesse besteht. Meine Tante schloss sich uns an und wir machten uns direkt auf den Weg zum Wellnessbereich. Wir entschieden uns jeder für drei Anwendungen und reservierten einen Termin auf Sonntag um 17.00 Uhr. 😀

Danach ging es zurück in die Kabine zum schick machen. Heute war Formal Dinner im Moonlight Dinningroom und wir hatten uns fest vorgenommen daran teilzunehmen. Dafür haben wir uns in Deutschland extra noch ein Kleid besorgt. 🙂 Wir kleideten uns also alle ein und trafen uns vor den Kabinen. Wir lachten erst einmal herzlich, weil wir farblich super gut zusammen passten. 😀

Heute gingen wir schon 10 Minuten vor unserer Essenszeit zum Restaurant und es standen mehrere Fotografen da. Wir nutzen die Gelegenheit und ließen Fotos von uns machen. Die kauften wir dann am nächsten Abend. 🙂

Nun ging es hinein und wir bekamen heute wieder einen neuen Tisch zugewiesen. Dieser war zu unserer Freude wieder im vorderen Bereich und wir bekamen auch wieder den netten Kellner. Er umsorgte uns bestens und brachte dann die Menükarten. Gestern hatte der nicht ganz so tolle Kellner gesagt, dass er uns morgen die Menükarten allen außer mir auf Deutsch bringen würde, weil ich ja Englisch verstehe. Ich hielt das für einen Scherz. Dennoch hatte er das wohl so verbucht, denn wir bekamen nun von unserem netten Kellner genau so die Karten gebracht. Ich durfte auf Englisch lesen und alle anderen auf Deutsch. 😆

Heute gönnten wir uns auch ein Glas Wein und machten erneut Fotos.

Zwischendurch wurde uns der Chefkoch vorgestellt und der Restaurantleiter erkundigte sich, ob wir heute mit unserem Sitzplatz zufrieden sind. Wir bestätigten dies und genossen weiter unser Essen.

Unser Kellner war wirklich sehr zuvorkommend und erkundigte sich ständig nach unserem Wohlbefinden. Dies tat er meist sehr plötzlich. Er tauchte immer wie aus dem nichts aus und sorgte damit für große Erheiterung bei uns. Meine Tante sagte nun also „Der Kellner kommt immer so angesprungen…“ und in dem Moment tat er es natürlich wieder. 😆 Wir lachten herzlich und er wollte nun gern wissen warum. Er meinte, dass er sich sehr darüber freut, dass wir so gut drauf sind aber er möchte gerne mitlachen. Ich habe es nicht übers Herz gebracht es ihm komplett ehrlich zu sagen und sagte nur, dass wir gerade über ihn geredet haben und schon ist er da. Das freute ihn natürlich und nun wollte er auch mit meiner Großtante reden. Er fing an zu erzählen und meine Tante sagte: „Ach, die versteht sowieso kein Englisch.“ Daraufhin lachten wir noch mehr los, aber er konnte uns ja immer noch nicht verstehen. 😆
Er gab es irgendwann auf, aber betonte nochmal wie sehr es ihn freut, dass wir so glücklich sind.

Als nächstes wurde noch ein Foto von uns am Tisch gemacht, welches wir auch am nächsten Tag kauften.

Danach wurde noch das Dessert serviert. Wir hielten es wie gestern und bestellten wieder unterschiedliche Desserts und reichten sie einmal die Runde herum. 😀

Nach diesem wunderbaren Essen gingen wir kurz zurück in die Kabine. Dort trafen wir auf Tedi und er begrüßte uns freundlich. Er fragte, wie das Essen und unser Tag war. Wir gingen in die Kabine und fanden dieses süße Handtuchtier vor. 😀

Wir lachten herzlich darüber und meine Tante verbesserte Tedis Werk. 😆

Wir riefen ihn zu uns und zeigten ihm das. Er musste herzlich lachen und fand die Idee toll. Wir baten ihn dann noch ein Foto von uns zu machen, bevor wir weiter das Schiff erkunden wollten. 🙂

Meine Großtante hat von einem Bekannten ein paar Dollar bekommen, die sie mit uns teilen sollte. Sie gab nun jedem etwas Geld und ich wusste sofort, was ich davon kaufen wollte. 😀 Ich hatte früh einen Schmuckstand gesehen und wollte unbedingt ein maritimes Armband als Erinnerung kaufen. Wir gingen also dahin zurück und ich ließ mir ein Armband abmessen von der langen Kette. Und da dies den preislichen Rahmen noch nicht völlig gesprengt hat, gönnte ich mir auch noch die passende Halskette dazu. Meine Tante kaufte sich ebenfalls ein Armband. Der Verschluss würde noch angebracht werden und am nächsten Tag sollten wir unseren Schmuck abholen. 🙂

Wir gingen dann noch in eine Show aber amerikanischen Humor muss man eben mögen und vor allem erst einmal verstehen. Da ich die Einzige war, die wirklich fast alles verstand, war es für mich am unterhaltsamsten. Ich habe dann einiges übersetzt, aber amerikanische Wortwitze leiden in den Übersetzungen eben doch sehr. Deswegen blieben wir nicht allzu lang und gingen irgendwann zurück in unsere Kabinen. Dort stellten wir fest, dass die Handyuhren von mir und meiner Mutti sich verstellt hatten. Deswegen vereinbarten wir, dass die anderen beiden sich den Wecker stellen sollten und uns am nächsten Morgen durch lautstarkes Klopfen wecken sollen.
Danach fielen uns sofort die Augen zu…

Tag 8 – Sonntag, 24.08.2014