Fippies Reisen

Freitag, 08.04.2016

Um 3.00 Uhr weckte mich meine zuckersüße kleine Mietzekatze Pünktchen, in dem sie verzweifelt einen geeigneten Schlafplatz zwischen mir und Lothar suchte. Nach dem sie ihn nun endlich gefunden hatte, war mein Schlafplatz derart beengt, dass sich das wieder Einschlafen für die nächste halbe Stunde auch erledigt hatte. Ich schmuste also noch eine halbe Stunde mit meiner Katze und dann war es tatsächlich schon Zeit zum Aufstehen.

Ich huschte schnell unter die Dusche und dann sagte ich Cindy Bescheid. Sie ging auch noch schnell duschen und wir frühstückten gemeinsam noch ein paar Kornflakes. Dann hieß es die letzten Sachen zusammenpacken, Koffer rausstellen und für mich sich von Lothar und unseren zwei Katzen verabschieden. 🙁

Pünktlich um 5.00 Uhr waren Cindy und ich samt Gepäck unten und mein Vati kam vorgefahren. Wir gaben ihm unsere großen Koffer und warteten auf meine Mutti und Sabine. Sie kamen kurz darauf angelaufen und wir begrüßten uns freudig.

Meine Mutti, die sonst immer pünktlich selbst ohne Wecker aufstehen kann, hatte es heute tatsächlich verschlafen. 😆 Sabine musste sie wecken gehen, denn ihrem Wecker sind wohl die Batterien langsam zu leer geworden. Dies konnte jedoch in den letzten Monaten nicht auffallen, da meine Mutti im Februar einen kleinen Unfall beim Eislaufen hatte und seitdem krank geschrieben war. Sie benötigte also eine ganze Weile gar keinen Wecker und nun das erste Mal wieder. Durch ihre Verletzung musste sie auch operiert werden und wir hatten schon ein bisschen Bammel, ob das alles bis zum Urlaub wieder klappen würde. Voll funktionstüchtig ist ihr Arm zwar noch nicht wieder gewesen, aber sie hatte ja uns zur Unterstützung. 🙂 Letztendlich waren wir alle froh, dass wir diese Reise nun wirklich starten konnten und das Sabine und meine Mutti noch rechtzeitig auftauchten. 😉

Um 5.05 Uhr liefen wir also samt Handgepäckskoffern los in Richtung Flughafen.

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Zeit für das erste Selfie, wenn auch noch im sehr verschlafenen Zustand. 😉

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Nach nur 15 Minuten Fußweg erreichten wir den Flughafen Dresden, der wunderbar leer war. 😀 Mein Vati wartete bereits und wir luden das Gepäck gemeinsam aus. Dann ging es direkt zum Koffer abgeben. Da ich einen Tag vorher bereits für uns alle eingecheckt hatte, war das schnell erledigt und wir ließen meinen Papa noch ein Foto von uns machen. 🙂

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Jetzt war das Gepäck weg, die Boardkarten hatten wir in der Hand und es sollte tatsächlich wirklich los gehen. In diesem Moment kam uns das alles noch völlig unrealistisch vor.

Wir verabschiedeten mein Vati und begaben uns zur SIcherheitskontrolle. Meine Mutti wurde extra lange untersucht, obwohl wir sofort erklärt haben, dass sie eine Metallplatte im Arm trägt und sogar das Röntgenbild gezeigt haben. Da so wenig los war, hatten sie aber anscheinend wirklich genug Zeit, denn nachdem sie mit meiner Mutti fertig waren, durfte Sabine noch einmal extra zu einer zusätzlichen Sprengstoffkontrolle. 🙄

Nachdem wir das nun hinter uns gebracht hatten, gingen wir ins Duty Free Geschäft und dieselten uns mit teurem Parfum ein. 😀 Nun liefen wir zum Gate und stellten fest, das bereits in 10 Minuten das Boarding beginnen würde. Also sind wir alle noch einmal schnell auf Toilette gegangen und schon standen wir in der Schlange zum Boarding. Unsere Tickets wurden gescannt, wir nahmen ein paar kostenlose Zeitschriften mit und stiegen in den Bus, der uns zum Flugzeug bringen sollte.

Zum Glück war ich darauf vorbereitet, dass wir wieder mit so einem unfassbar kleinen Propellerflugzeug fliegen würden und erschrak dieses Mal nicht ganz so. Trotzdem war ich wieder ein bisschen schockiert wie klein doch Flugzeuge sein können. Nützt ja aber leider alles nichts…Augen zu und durch, dachte ich mir. Wir gaben das Handgepäck wieder ab, weil die Koffer nicht in die oberen Fächer passen würden und stiegen ein. Die üblichen SIcherheitshinweise wurden uns durch zwei nette Flugbegleiter vorgemacht und dann hoben wir pünktlich um 6.30 Uhr ab. 🙂

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Einer der Flugbegleiter fand uns scheinbar ganz nett und machte hier und da immer wieder Späßchen mit uns. Der Flug verging ziemlich schnell und bereits 7.45 Uhr landeten wir in Düsseldorf. Mit dem Bus ging es ins Terminal, wo wir gleich erst einmal die Toiletten aufsuchten. Ich muss sagen, dass nervt mich etwas am Düsseldorfer Flughafen. Ja, sie haben viele Toilettenräume, aber in jedem befinden sich meist nur ca. 3 Toiletten und entsprechend lange muss man immer anstehen. Das hat mich ehrlich gesagt schon letztes Jahr etwas gestört. 🙄

Danach gingen wir in Richtung Gate C 37. Bei der Passkontrolle nutzten wir die Automaten. Das ging bedeutend schneller, auch wenn meine Mutti leichte Schwierigkeiten hatte die Tür mit dem Passscanner zu öffnen. Blöd ist dann leider immer, dass ich meist vorne weg gehe und von der anderen Seite aus nicht mehr richtig helfen kann. Aber meine Mama hat es dann zum Glück noch hinbekommen. 🙂 Nun ging es zum Gate und wir machten es uns bequem.

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Düsseldorf…Damit hatten wir die erste Etappe unserer Anreise bereits hinter uns und dennoch war es total unwirklich. Jedes Mal wenn wir sagten, wir sind heute noch in den USA, in Miami, wir gehen heute noch shoppen und morgen auf’s Schiff, war es alles noch soooo weit weg.

Zwischendurch gingen wir noch im Zeitungsladen stöbern und sonst warteten wir eigentlich einfach nur aufs Boarding. Außerdem machten Cindy und ich noch ein Foto für Facebook und posteten es mit den Worten: „Wir sind uns nicht ganz sicher, aber wir glauben, wir heben gleich ab…“ Mit ganz lieben Gruß an alle, die nie daran geglaubt haben, dass wir diese Reise jemals tätigen werden. 😉 😀

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Sabine ging eben auf Toilette und wir anderen drei waren total in unsere Handys vertieft als eine Durchsage kam, die irgendwie verdächtig klingende Namen erwähnte. Wir schauten uns alle an und waren etwas entsetzt. Wir lauschten noch einmal der englischen Wiederholung und mussten leider feststellen, dass die Namen tatsächlich die unseren waren. 😯

Ok, wir warteten auf Sabine und bekamen etwas Panik. Warum sollten wir uns jetzt noch einmal melden? Wir gingen zum Boardingschalter, wo bereits großer Andrang herrschte. Wir fragten uns durch und stellten fest, dass die fast alle schon aufs Boarding warteten, obwohl das noch gar nicht begonnen hatte. Also gingen wir vorbei und meldeten uns beim Boardingschalter. Da wir Online Check-In gemacht hatten, sollten wir jetzt noch einmal alle unsere Reisepässe vorzeigen, damit sie noch einmal geprüft werden könnten. Ok, diese kleine extra Konrolle ist ja kein Problem. Wir hatten schon schlimmeres befürchtet 🙂 Die nette Frau stellte uns auch gleich noch neue Boardkarten aus. Dann konnten wir zurück und uns zu all den Verrückten stellen, die schon seit Ewigkeiten auf das Boarding warteten. 😉

Überraschung,… wie immer findet das Boarding dann tatsächlich nach Gruppen statt und nicht alle die ganz vorne standen, durften tatsächlich gleich zum Boarding gehen. Da muss ich jedes Mal ein kleines bisschen Schadenfroh schmunzeln. 😀 😉 Wir standen ja zum Glück etwas weiter hinten und bahnten uns dann bei unserer Boardinggruppe den Weg hindurch. Wir saßen auf Reihe 24 und hatten die 2 Reihe am Fenster und 2 Plätze von der 4er bekommen. 🙂 Die Vorfreude stieg!!! 😀

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Geplant war der Abflug um 9.45 Uhr, aber wir starteten etwas später. Wir hatten ein letzten Blick auf Düsseldorf mit grauen Wolken und freuten uns auf das sonnige Miami…..Zeit zum Abflug! 😀

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Der Flieger rollte auf die Startbahn und hob ab. Ich hasse den Start…und freute mich schon jetzt wieder auf die bevorstehende Landung in 10h und 20 min. 😀

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Ich beobachtete diese Anzeige immer sehr genau und besonders die Ankunftszeit. Wir hatten noch einiges vor für diesen Tag und waren schon jetzt kurz nach dem Start bei 35min Verspätung. Ich dachte, das holen wir locker wieder rein, aber als die Anzeige nach 1h Flug irgendwann eine verbleibende Flugzeit von noch 11h anzeigte, dachte ich, ich drehe gleich durch. Der Gedanke noch 11h in diesem Flugzeug zu sein, war alles andere als angenehm für mich. 😯

Kurz darauf kam das Essen mit der üblichen „Chicken or Pasta“ Frage. Cindy und ich aßen Nudeln und bei den anderen beiden weiß ich es gar nicht mehr. 🙄

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Die Nudeln waren ok, aber so richtig toll ist das Essen bei Airberlin leider nicht. Der Hunger treibt es aber eben rein. 😉 Wir hatten etwas zutun unsere ganze Sachen danach wieder zu verstauen und wegzuräumen und Cindy stieß dabei leider an ihrem Wasserbecher dran. Dieser fiel um und meine Hose war nass.

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Unrealistischer Weise dachte ich noch, dass ich in Miami mit nassen Hosen landen würde, aber bei der Flugzeit trocknet alles. 😆 Und zum Glück war es ja nur Wasser. 😉

Wir schauten Film, quatschten, dösten etwas und trotzdem verging die Zeit sehr langsam 🙁

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Ich hatte den Film „Der Praktikant“ mir Robert de Niro gesehen und er war wirklich gut. Obwohl ich den englischen Titel „experience never gets old“ wesentlich treffender finde. 🙂 Während des gesamten Fluges unterhielt uns auch ein kleines ca. 3 Jähriges Mädchen, was bei diesem langem Flug einfach nicht schlafen wollte. Ihr kostenloses Entertainmentprogramm für alle beinhaltete die ständige Wiederholung des Wörtchens „Hi“ in einem knatischigen langgezogenen hohen Ton und bockiges, übermüdetetes Quengeln. Die Eltern waren nicht zu beneiden, aber wir und alle anderen auch nicht. Zum Glück gibt es Kopfhöhrer mit denen man so einiges Übertönen kann. 😉 Dieses Mädchen blieb uns mit ihrem „Hi“ jedoch den ganzen Urlaub sehr prägend im Gedächtnis und wir haben sehr oft herzlich darüber gelacht. 😉

Irgendwann kam dann die zweite Mahlzeit, die absolut enttäuschend war. Ich habe davon lediglich die Cracker und den Kuchen gegessen.

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Als Zwischenmahlzeit hatte es vorher noch Rosmarincracker gegeben, die richtig lecker waren. Nach denen sehnten wir uns jetzt ein bisschen, da dieses Essen uns alle nicht wirklich zufrieden stellte. Kurz vor der Landung fragte ich dann eine Stewardess, ob sie noch Cracker übrig hätten und uns welche bringen könnten. Sie bejahte dies und brachte uns dann gleich noch vier Packungen. 😀 So mussten wir also doch nicht hungrig in Miami landen.

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Die Zeit lief immer schneller runter und die Vorfreude stieg immer mehr. 😀 Wir konnten es immer noch gar nicht so richtig begreifen, was da passiert. Und dann war er, dieser Moment in dem Flugzeug deutlich sinkt, du die Küste von Florida erblickst und einfach nur noch strahlen kannst! 😀

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Wir waren alle fasziniert und sagten kaum noch etwas. Wir genossen diesen Blick und versuchten zu realisieren, wo wir gerade sind.

Um 14.30 Uhr landeten wir in Miami und konnten dank Reihe 24 das Flugzeug zügig verlassen. Wir bahnten uns schnell den Weg zu den ersten Einreiseautomaten und beantworteten die Fragen. Meine Mutti und ich bekamen einen Zettel zum direkten Hinausgehen. Sabine bekam ihn nicht. Ihr wurde die Meldung angzeigt, dass ihr Pass weniger als 6 Monate gültig ist und sie sich beim Officer melden sollte. 😯 Ok, wir wussten das mit dem Ablaufdatum, aber es sollte kein Problem darstellen. Dennoch waren wir jetzt verunsichert, da sie so gar keinen Zettel bekam. Cindy bekam auch einen Zettel, mit dem sie sich jedoch auch noch mal zum Officer begeben sollte.

Wir gingen weiter und wir hatten glaub alle ein etwas mulmiges Gefühl. Ich versuchte Sabine zu beruhigen und war der Meinung das alles sprachlich gesehen für sie klären zu können. Als wir den Ausgangsbereich erreichten, wurden wir jedoch getrennt. Der Officer verwies meine Mutti und mich zum direkten Ausgang und Sabine und Cindy zur Kontrolle. Ich versuchte ihm zu erklären, dass ich wegen der Übersetzung mitgehen wolle, aber keine Chance. Da ich kein Familienmitglied bin, dürften wir eh nicht zu zweit zum Officer und so mussten wir uns an dieser Stelle trennen.

Meine Mutti und ich gingen hinaus und waren völlig fertig. Hinter der nächsten Ecke blieben wir stehen und bangten nun um Cindy und Sabine. Cindy würde schon einreisen dürfen, aber was ist, wenn Sabine direkt zurückfliegen darf?! 😯 🙁 Meine Mutti und ich waren fertig mit den Nerven! Wir hatten Panik und ich hatten ein super schlechtes Gefühl und Angst um Sabine. Es war unser Traumurlaub und wenn jetzt eine zurückfliegen muss, wäre es einfach nicht dasselbe. Es sind Minuten die vergehen, die sich wie Stunden anfühlen und bei jeder Person die an einem vorbei geht, wird es schlimmer. Wir malten uns alles Schlimme aus und wussten einfach nicht weiter. Ich weiß nicht, wie lange wir am Ende wirklich gewartet haben, aber irgendwann kamen die Beiden freudestahlend um die Ecke spaziert und uns fiel ein Stein vom Herzen. 🙂 Wir waren so erleichtert und so langsam wurde es uns allen ganz klar….wir sind in MIAMI! 😀

Wir gingen zum Gepäckband und unsere Koffer kamen gerade an. Mit denen bepackt ging es weiter zur Autovermietung. Der Weg zieht sich etwas mit Gepäck und so stoppten wir zwischendurch auch noch einmal kurz bei einer Toilette. 🙂 Eine sehr weise Entscheidung, wie sich später herausstellte. 😉

Endlich erreichten wir den Schalter von Alamo. Meine Mutti und ich fingen zum Schalter und die anderen Beiden warteten davor mit unserem Gepäck.

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Alles ging super schnell und unkompliziert und schon hatten wir unsere notwendigen Unterlagen zum Auto abholen in der Hand. Wir mussten in die untere Etage fahren und nahmen dafür den Aufzug. Unten liefen wir in eine Art Tiefgarage hinein und bekamen auf Vorzeigen unseres eben erhaltenen Zettels, die Info das wir in Reihe 9 müssten. In Reihe 9 standen sage und schreibe zwei Autos und dem einen blauen Auto näherte sich gerade eine Familie vor uns.

Ok, also wird dann wohl das andere unser Auto sein?! Wir gingen hin und waren nun etwas verunsichert, wie das hier abläuft. Wir beobachteten die Leute und stellten fest, dass man sich anscheinend wirklich einfach ein Auto aus der Reihe aussucht und für sich beansprucht.

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Der Schlüssel steckte und wir fingen an unser Gepäck zu verladen. Hier lief das noch alles chaotisch ab, aber je öfter wir den Mietwagen mit unseren Koffer bepackten, um so besser und sicherer klappte das Ganze. 😉

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Nun war alles gepackt und wir stiegen ein. Wir hatten einen tollen Zettel mit, wo nochmal die Schaltung vom Automatikauto beschrieben war und suchten nun nach dem Buchstaben D. Der war leider nicht zufinden und so mussten wir noch einmal schnell Hilfe holen. Ein Mitarbeiter kam und wir erklärten unser Problem. Er schaltet den Motor an und schon waren die Buchstaben sichtbar. 🙄 Wir bedankten uns und mit ein paar letzten Blicken auf die anderen Autos in der Garage fuhren wir zur Ausfahrt.

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Bei der Ausfahrt wurde unser Auto noch kurz gescannt und schon ging es los auf die Straßen von Miami. 😀 Inzwischen war es bereits schon 16.50 Uhr.

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Unser Navi brauchte etwas Zeit um uns zu lokalisieren. Nachdem es uns gefunden hatte, ging es nun zielsicher in Richtung Hotel in Fort Lauderdale. Anfangs waren wir alle noch richtig gut gelaunt, obwohl der Verkehr zunehmend mehr wurde.

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Irgendwann standen wir einfach nur noch im Stau. Unsere Laune wurde immer schlechter und müde waren wir ja trotzdem auch alle irgendwie. Es ging kaum vorwärts und die Zeit rannte. Da wir morgen aufs Schiff gehen sollten, mussten wir auch zwangsläufig heute noch shoppen und benötigten unsere Zeit also dringend. Nach ca. einer Stunde im Stau änderten wir unseren Plan erst zum Hotel zu fahren um. Wir programmierten das Navi neu und beschlossen lieber direkt zu Sawgrass Mills zu fahren. Der Kurs änderte sich zum Glück und wir konnten wieder ein Stück fahren. Als wir dann wieder im Stau standen, lagen bei allen die Nerven blank. Zum Glück war es nur ein kurzer Stau und um 18.05 Uhr erreichten wir endlich Sawgrass Mills.

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Wir starteten nun unsere persönliche Shoppingqueenfolge, denn wir hatten nur bis 21.00 Uhr Zeit zum Shoppen und benötigten nicht nur ein Outfit. 😉 Dafür war unser Budget aber unbegrenzt. 😆 Anfangs waren wir etwas unschlüssig, ob wir nun gemeinsam oder getrennt gehen sollten und einigten uns dann darauf noch gemeinsam Victoria’s Secret aufzusuchen. Die Mall ist wirklich sehr groß und meiner Meinung nach auch etwas undurchsichtig aufgebaut. Irgendwann fanden wir zum Glück VS und die Suche ging los. Vorteil von meiner Mutti und mir war eindeutig unsere Vorerfahrung mit diesem Geschäft. 😉 Sabine und Cindy mussten sich in dieser wunderbaren rosa Welt erst einmal orientieren und konnten sich gar nicht so schnell umsehen und entscheiden. Die Laune von allen war nun wieder Bestens und wir stöberten alle eine ganze Weile durch das Geschäft. 😀 Cindy kaufte auch ein Parfum, zu dem es eine Tasche von VS gratis gab. Diese schenkte sie mir und ich freute mich sehr. 😀

Mit den ersten Tüten verließen wir Victoria’s Secret und gingen nun zum Teil getrennte Wege. Hier und da sahen wir uns jedoch trotzdem immer wieder. Um 21.00 Uhr wollten wir alle wieder am Startpunkt stehen, schafften es jedoch nicht. Die Einzige, die wirklich pünktlich dort war, war Cindy. Sie rief mich dann an und fragte wo wir bleiben. Wir mussten dann noch quer durch die Mall hetzen und erreichten sie um 21.20 Uhr. Die Arme saß nun schon eine Weile auf einer Bank und die Müdigkeit hatte sich bereits bemerkbar gemacht. Fix und alle war jedoch nicht nur sie, sondern wirklich wir alle. Wir gingen zum Auto, warfen die Tüten in den Kofferraum und begaben uns auf direktem Weg zum Hotel.

Nach 20 Minuten Fahrt erreichten wir das Universal Palms Hotel. Dieses Hotel hatten wir für 88$ die Nacht gebucht, unter anderem weil es halbwegs in der Nähe von Sawgrass Mills lag. Wir checkten ganz schnell ein und schafften die ersten Koffer ins Zimmer. Dann gingen wir wieder runter und über die Straße zu Mc Donalds. Wir hatten alle irgendwie noch Hunger und Durst und gönnten uns schnell noch einen kleinen Snack zum Mitnehmen. Auf dem Rückweg nahmen wir auch gleich noch das restliche Gepäck mit aus dem Auto und gingen dann in unser Zimmer. Wir aßen schnell und duschten noch. Ich ließ mich noch zu einem Foto meiner heutigen Einkäufe hinreißen und dann war es eindeutig Zeit zum Schlafen.

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Wir stellten den Wecker für den nächsten Tag auf um 8.00 Uhr und um 22.30 Uhr gingen die Lichter bei uns allen aus. Nun waren wir alle völlig fertig und über 25h unterwegs…aber hey….wir sind in Florida, gibt es irgendwas anderes was zählt?! 😀

Tag 2 – Samstag, 09.04.2016